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14.
Ähnlich wie Zuneigung und Liebe zu einer biologisch oft sinnvollen Annäherung führen, so führen Angst und Abneigung zu einer biologisch oft sinnvollen Abgrenzung. Werden Menschen genötigt, wider ihre Natur zu leben, dann erhöht dies die Gefahr von Gewalttaten. Dies gilt insbesondere für ,abstoßende‘ Fremdenfeindlichkeit.
Kann Fremdenfeindlichkeit nicht zu Wahrung bzw. Wiederherstellung von Abstand führen, dann erhöht sich die Gefahr von Gewaltexzessen bis hin zum Völkermord.

15.
Wie immer man zum Begriff ,Rasse‘ stehen mag ― weltweit läßt sich beobachten: Gesellschaften, die bei Zugrundelegung des üblichen Rassebegriffs ,multirassisch‘ zusammengesetzt sind, zeichnen sich gegenüber herkunftsmäßig homogenen Gesell-
schaften (Nationalstaaten) durch größere soziale Gegensätze und mehr Gewalt-
kriminalität aus. Offenbar erschwert die (bereits äußerlich erkennbare) Nicht-Verwandtschaft sozialen Ausgleich und Gewaltverzicht.

16.
Für die Beurteilung menschlichen Handelns ist wichtig, wie langwierig die Folgen einer Handlung voraussichtlich sind und welchen Zeitraumes es bedarf, entstandenen Schaden wieder zu korrigieren. Rechtssysteme, wie sie dem Verfassungspatriotismus zugrunde liegen, können im Laufe von Jahren entstehen; Nationen, wie sie dem
Nationalismus zugrunde liegen, im Laufe von Jahrhunderten; Rassen, wie sie dem Rassismus zugrunde liegen, im Laufe von Jahrzehntausenden. Entsprechend diesem Ansatz ließe sich die Schadensdauer der Abschaffung eines Rechtssystems in Jahren messen, die einer Abschaffung von Völkern in Jahrhunderten, die einer Abschaffung von Rassen in Jahrzehntausenden.

17.
Rassismus enthält unterschiedliche, unter Umständen sogar gegenläufige Elemen-
te, und es ist sinnvoll, ihn begrifflich aufzuspalten in (offensiven) ,Ausbeutungs-Rassismus‘ und (defensiven) ,Abgrenzungs-Rassismus‘. Ersterer ist ausgerichtet auf Übervorteilung fremder Rassen. Er zeigte sich in krasser Form in der Versklavung von Menschen anderer Rasse und zeigt sich heute versteckt und in milderer Form in ungerechten Handelsbeziehungen zwischen ,weißen‘ Industriestaaten und ,farbigen‘ Agrarstaaten. Letzterer zielt auf die Schaffung bzw. Wahrung des Abstandes zwischen Rassen. Rassismus zeigt sich in krasser Form in Mord und Vertreibung und in milder Form in der Unerwünschtheit von Menschen fremder Rassen im eigenen Land oder gar in der eigenen Familie.

18.
Bei der aktuellen Einwanderungs-Diskussion geht es nicht um Rassismus ja oder nein, sondern um Abgrenzungs-Rassismus versus Ausbeutungs-Rassismus: Wir können uns abgrenzen und unsere selbstgemachten Probleme lösen, indem wir unser Wirt-
schafts- und Sozialsystem auf eine überalternde und schrumpfende Bevölkerung umstellen. Dies wäre eine Pionierleistung, die für die Menschheit zu erbringen wir
uns derzeit in der glücklichen Lage befinden. Oder wir können versuchen, durch gezielte Einwanderungspolitik (Abwerbung der Leistungseliten anderer Völker) die Kosten unseres Geburtenstreiks und unserer hohen Lebenserwartung auf andere abzuwälzen. Allerdings: Wenn, wie jetzt bereits absehbar und aus ökologischen Gründen wünschenswert, in wenigen Generationen die Menschheit überaltert und schrumpft, dann haben wir das entsprechende Problem auf globaler Ebene; das heißt: für den Lösungsweg
„Sanierung der Sozialsysteme durch Einwanderung“ brauchte die Menschheit dann einwanderungswillige Außerirdische.

19.
Generell gilt: Eine Gliederung in abgegrenzte Lebensgemeinschaften versetzt die Menschheit in die Lage, frühzeitig Lösungswege für Zukunftsprobleme zu suchen und zu erproben. Solange verschiedene Völker verschiedene Wege gehen, kann ein Volk vom anderen lernen. Globalisierung mindert die Lernfähigkeit der Menschheit.

20.
Auch jede Revolution und jeder Sozialismus stellt einen Weg dar, von dem man im vornhinein nicht sicher weiß, wohin er führt. Bei einer nationalen Revolution bzw. einem nationalen Sozialismus geht eine Nation einen neuen noch unbekannten Weg, bei einer Weltrevolution und einem internationalen Sozialismus tut dies die ganze Menschheit. ,One world‘ ersetzt Völkerversuche durch Menschheitsversuche, und die Gefahr des Scheiterns eines Volkes durch die Gefahr des Scheiterns der Menschheit.

21.
Rassismus kann zu blutiger Gewalt führen. Deshalb jedweden Rassismus (im Sinne obiger Definition) zu tabuisieren, ist jedoch ähnlich unsinnig, als wenn man Sexual-
verbrechen zum Anlaß einer Tabuisierung jedweder Sexualität nähme, oder Raub-
morde zum Anlaß einer Tabuisierung jedweden Besitzstrebens. Sinnvoll ist hingegen, auch wünschenswerte Aspekte insbesondere völkischer und rassischer Abgrenzung
zu beachten: Abgrenzung beugt Konflikten vor (
„Gute Zäune schaffen gute Nach-
barn“
 ― englisches Sprichwort), und Abgrenzung schafft via Nationalstaaten gute Grundlagen für Sozialstaaten. Und vor allem: Abgrenzung schafft und erhält Vielfalt und damit Zukunftsfähigkeit der Menschheit.

22.
Welche Bedeutung hierbei der Vielfalt der Genpools zukommt, verglichen mit
anderweitigen Differenzierungen, vermag heute niemand vorauszusagen. Möglicher-
weise sind kulturelle und zivilisatorische Differenzierungen wichtiger als genetische, wobei jedoch offenbar genetische Differenzierung zumindest Kristallisationspunkte, wahrscheinlich aber auch Ursachen darstellt für kulturelle und zivilisatorische Diffe-
renzierung. Gewichtige Gründe sprechen dafür, daß eine Abschaffung der struktu-
rierten genetischen Differenzierung (einfacher: der Rassen) die Überlebensfähigkeit der Menschheit mindert, möglicherweise erheblich. Deswegen liegt rassisch orien-
tierte Abgrenzung im Überlebensinteresse der Menschheit.


(Aus: Dr. med. Holger Schleip: ›22 Thesen zum Rassismus‹, Mars Ultor 2006, Ahnenrad der Moderne, Kassel, 2005)
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Germanische Kopfstudien von Wilhelm Petersen, entstanden zwischen 1935 und 1941.
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