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Hier, wo auf Atlantis verwiesen werden kann, sei kurz auf die bisweilen aufgewor-
fene Frage eingegangen, ob auch nordisch reine Europiden allein eine Hochkultur
zu entwickeln vermögen, oder ob dazu Reibungsflächen mit anderen Rassen oder wenigstens aufgehellten Mischrassigen notwendig wären, sei es eine genetische Mischung oder nur ein äußerliches Konkurrenzstreben als Anregung. Die kulturelle Gesamtentwicklung auf der Erde von den Jägern und Sammlern zu den Viehzüch-
tern und Bauern hat Hochkulturen frühestens ab 5000 v. d. Z. ermöglicht. Zu dieser Zeit waren alle Völker, die in der Folge Hochkulturen entwickelten, mehr oder weniger rassisch durchmischt. Je mehr nordische Anteile sie aufwiesen, auf eine
um so breitere Basis konnte sich die Kultur stützen. Nach allen überlieferten Bil-
dern, Skulpturen, Masken und Texten waren die kulturtragenden Schichten beson-
ders in ihren führenden Köpfen vorwiegend oder ganz nordisch bestimmt. Sie sind deshalb wohl maßgebend an jeder Kulturentwicklung beteiligt. Umgekehrt zeigt
sich, daß jede Kultur unserer Vorstellung verfällt, wenn die Europiden abziehen.
Wir erleben es sehr anschaulich heute in den ehemaligen afrikanischen Kolonien.
Die Atlanter als Bewohner des Entstehungs- und Kernlandes der nordischen Rasse, dort damals wohl noch kaum durchmischt, beweisen, daß die nordische Rasse auch allein fähig war, eine Hochkultur hervorzubringen. Daß die Zeugnisse spärlich sind, liegt an den Umständen des Ortes und der Zeit, des vorhandenen Materials und der klimatischen Verhältnisse.
Die Atlanter wußten natürlich über die politischen Gegebenheiten der Mittel-
meerwelt Bescheid. Als daher um 1237 v. d. Z. auch ihre Hauptstadt Basilea,
östlich von Helgoland gelegen, in den Fluten versank und wieder viel Volk heimat-
los geworden war, beschloß man wohl eingedenk vieler früheren Sturmfluten und Landverluste, die immer bedrohliche Lage einmal grundsätzlich zu bereinigen und
ein für allemal sicheres Neuland im Nahen Osten zu erobern. Es kam zum wohl-
organisierten Zug der Seevölker. In einer großen Zangenoperation, westlich über
das Mittelmeer und Libyen, östlich über Kleinasien, wo sie das Reich der Hethiter überrollten, griffen sie, unterstützt von ihrer Flotte an der Nilmündung, Ägypten
an, wurden jedoch abgeschlagen. Doch blieben viele in den durchzogenen Gebieten zurück, so die Philister. Auch in der Heimat waren noch Menschen verblieben. Denn rund 1500 Jahre später, hauptsächlich zur Zeit der Völkerwanderung, sind von dort wieder volkreiche Stämme ausgezogen, die Rugier, Vandalen, Kimbern, Silingen, Heruler, Langobarden, Burgunder. Die Goten waren schon ein halbes Jahrhundert früher aufgebrochen, hatten vorübergehend in Pommern, später um das Schwarze Meer, gesiedelt. Übervölkerung und Hungersnöte (mehrjährige Mißernten) waren
wie immer auch hier die auslösenden Ursachen gewesen.
Zur Zeit des Unterganges von Atlantis gab es neben den Springfluten noch andere Naturkatastrophen, Erdbeben, Seebeben, Vulkanausbrüche. Wahrscheinlich hängen sie zusammen und sind Folgen der Begegnung der Erde mit dem Halley’schen Kometen. Die Apokalypse und die Sage von Phaeton dürften Bilder aus jenen Tagen überliefern. (Nebenbei: Der Halley’sche Komet kreuzt die Erdbahn alle 76 Jahre,
das letzte Mal 1986. Als 1910 die Erde in seinen Schweif tauchte, soll an einigen Orten die Atmosphäre phosphoresziert haben.)
 Damals sind viele Länder verwüstet worden und viele Menschen umgekommen. Dieser Umstand erklärt auch die lange stumme Zeit in der griechischen Geschichte bald nach dem Trojanischen Krieg. Erst als aus den Ostseeländern die Dorer in Griechenland einwanderten, beginnt mit
ihnen das klassische Hellas. Nach der Katastrophenzeit herrschte noch lange
Unruhe in den östlichen Mittelmeerländern, wie auch aus den Erzählungen der Bibel hervorgeht. Diese Region bildete damals eben einen Hauptschauplatz der Ge-
schichte. Solchen Gefahren entzogen sich manche Volksstämme, indem sie
wieder abwanderten, wenn es die Gelegenheit bot, auch einmal in der Richtung
von Ost nach West. Als Beispiel hierfür seien die Etrusker erwähnt. Sie sollen um
967 v. d. Z. aus Kleinasien über See nach Mittelitalien gelangt sein. Gerade von
den Etruskern können wir uns gute Vorstellungen über ihr Aussehen machen. Es gibt zahlreiche Votivköpfe auf Sarkophagen, die den Verstorbenen individuell wieder-
geben und vielfach ausgesprochen nordische Züge aufweisen. Hinzu kommen
gemalte Portraits in den etruskischen Nekropolen. Die Haarfarbe wechselt zwischen schwarz, rötlich und blond. Zur Zeit ihrer Blüte im 6. Jh. v. d. Z. dürften die
Etrusker ein noch stark nordisch bestimmtes Mischvolk gewesen sein.
Zur rassischen Charakterisierung der Menschen jener Zeit hat Aristoteles mit
seiner Bemerkung, daß alle Völker an den Meeresküsten blond wären, einen wichti-
gen Beitrag geleistet. Er führte dies auf die bleichende Wirkung des Meerwassers zurück, eine, wenn in die nebelträchtige Vergangenheit der Nordseegebiete über-
tragen, sogar richtige Vorstellung. Die Europiden waren in ihrem Entstehungs-
gebiet, in den Ländern um die Nordsee, aber auch der westlichen Ostsee, damals sicher noch ziemlich rein nordisch. Auch die Skythen und Perser muß man sich in
der Hauptsache so geprägt vorstellen. Ebenso waren es die Griechen, Römer und Hispanier, wenn nicht durchwegs, so doch in ihren kulturtragenden Schichten.
Gerade sie zeigen aber auch, in wie wenigen Generationen der nordrassische Anteil eines Volkes und damit zugleich auch dessen Kulturkraft schwinden kann. Rom bestreitet zuletzt seine Macht nur mehr durch in sein Heer eingegliederte Germa-
nen.
An der Nordsee erfolgen nun zwar keine größeren Überflutungen mehr, die
Völkerzüge auslösen, doch treten jetzt Übervölkerung und Mißernten mit folgenden Hungersnöten an ihre Stelle. Anstatt ohnmächtig dahinzusiechen, wagt man lieber Beutezüge in fruchtbarere Nachbarländer. So erklären sich die großen Wanderun-
gen der Kelten um 300 v. d. Z. aus Nordwesteuropa nach Spanien, Italien, Makedo-
nien und Griechenland. Nach bekannten Abbildungen waren auch sie ein vorwie-
gend nordisch geprägtes Volk. Das bisherige einförmige Ausschwärmen der Nord-
völker von ihrem Entstehungsgebiet im Nordwesten Europas verwirrt sich zur Zeit
der Völkerwanderung infolge von Sekundärwanderungen. Wie bereits erwähnt,
waren die Ost- und Westgoten nach einigen (historisch überlieferten) Mißernten um 300 n. d. Z. von Südschweden ausgewandert und hatten sich nach einem vorüber-
gehenden Aufenthalt in Pommern westlich, nördlich und östlich des Schwarzen Meeres angesiedelt. Dort waren sie um 340 n. d. Z. von Wulfila, der die Bibel ins Gotische übersetzte (die erste Bibelübersetzung überhaupt), zum arianischen Christentum bekehrt worden. Da fielen um 360 n. d. Z. aus Mittelasien die Hunnen
in Europa ein, ein turkomongolisches Volk, in ihrer Führungsschicht von den früher nach Osten gezogenen Europiden nordisch durchsetzt, worauf analog bei den Mongoleneinfällen um 1240 n. d. Z. noch zurückgekommen wird. Ursachen ihres Ansturmes mögen politisch und ökonomisch gewesen sein. In ihrem Osten lagen das auch damals schon stark bevölkerte China und das Meer. So sattelten sie gegen Westen und gaben damit den Anstoß zur europäischen Völkerwanderung, die ohne
sie aber wohl auch stattgefunden hätte. Das zerfallende Machtgebilde des Römi-
schen Reiches bot ein zu verlockendes Vakuum. Damals schrieb der Kirchenvater Hieronymus (340 -410 n. d. Z.), der die Bibel ins Lateinische übersetzte (Vulgata):
„Mich schaudert, wenn ich an die Katastrophen unserer Zeit denke. Mehr als
zwanzig Jahre lang ist Tag für Tag zwischen Konstantinopel und den Julischen
Alpen römisches Blut vergossen worden“
[Germanen gegen Germanen!]. „Skythien, Trakien, Makedonien, Dakien, Thessalien, Achaja, Epirus, Dalmatien, Pannonien ― samt und sonders sind ausgeraubt und ausgebeutet und ausgeplündert worden von den Goten und Sarmaten, Quaden und Alanen, Hunnen, Vandalen, Markomannen.
Es geht zu Ende mit der römischen Welt.“
 Damals lebte, lehrte und schrieb auch Augustinus.
An dieser Stelle müssen noch einige Bemerkungen über die rassenbedingte Geschichte Asiens, Beidamerikas, Afrikas und Australiens eingeflochten werden.
Die Kulturen des Fernen Ostens sind jünger als jene der östlichen Mittelmeerländer. Schon lange vor der überlieferten Geschichte, die mit rund 2600 v. d. Z. einsetzt, sind immer wieder Europide bis China und Japan vorgedrungen, haben die dort ansässigen Mongoliden unterworfen und sich mit ihnen vermischt. In der kultur-
tragenden Schicht Chinas fanden sich oft sehr nordische Typen. Kublai Khan wird
von Marco Polo, der jahrelang an seinem Hof lebte, als von rosiger Gesichtshaut, großer Nase und blauen Augen beschrieben. Ähnliche Hinweise gibt es auch für andere Herrscher. Die ganze Geschichte Chinas in ihrem Auf und Ab ist von Ein-
brüchen nordischer Stämme und den damit wechselnden Dynastien geprägt.
Genauso vollzog sich jene Japans. Sie beginnt um 660 v. d. Z. mit ihrem ersten Kaiser. Nur hat sich Japan bald gegen neue Eindringlinge gesperrt. Trotzdem finden sich noch heute in seiner kulturtragenden Schicht nach Körpergröße und Gesichts-
schnitt viele europide Merkmale, selbst Adlernasen.
Die mittel- und südamerikanischen Kulturen, die mit den Namen Azteken, Maya, Zapoteken, Tolteken, Inkas und anderen verknüpft sind, entfalteten sich zwischen 300 und 1500 n. d. Z., bis sie von den Europiden, hier Spanier, geköpft wurden. Soweit man es übersieht, traten sie aus einer verhältnismäßig primitiven Jäger-,
aber auch schon landwirtschaftlichen Kultur fast fertig ans Licht. In Zusammenhang mit den Sagen jener pigmentierten Völker von den weißen Göttern, die sie belehrt hätten, und deren Wiederkunft sie erwarteten, darf man annehmen, daß tatsäch-
lich erst in so später Zeit Europide zu ihnen gelangt waren und den Anstoß zu ihren Kulturen gegeben haben. Es lassen sich in den Kunstformen und Bauweisen auch europide Motive nachweisen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß jene mutmaßlichen Kulturbringer auf dem Seeweg von Indien über Indonesien und die Südsee-Inseln ― aber vielleicht auch von Europa ― zu ihnen gelangt sind, wahrscheinlich weniger
aus Absicht als durch Seenot dorthin verschlagen. Die Kulturen erstarrten rasch und vermochten sich nach ihrer Vernichtung auch nicht mehr zu erneuern.
Afrika blieb, bis auf Ägypten, das den ostmittelländischen Kulturen zugerechnet werden muß, fast geschichtslos. Wohl scheinen auch dorthin Europide vorgedrun-
gen zu sein und sich mit Negriden vermischt zu haben. Verschiedentlich ist es zur Bildung von Königreichen gekommen, jedoch ohne nachhaltige Bedeutung. Wenn in Afrika vorübergehend einmal Staaten in Erscheinung getreten sind, so wurden sie nach einheimischen Überlieferungen von Stämmen oder Volksgruppen begründet,
die aus dem Nordosten gekommen waren, also aus Oberägypten und dem Vorderen Orient. Unter ihnen befanden sich Europide oder Mischlinge mit selbst nordischen Gesichtszügen, wie aus erhaltenen Plastiken hervorgeht. Es sei hier nur auf den Benin-Bronze-Kopf verwiesen, dann auf die Bronze-Büste ›Lafogido‹ und die
steinerne Ahnenfigur von Erlulugum. Aus sich haben es die Negriden niemals über Stammesbünde hinausge bracht. Es bleibt bei sich gegenseitig befehdenden Stäm-
men, die vielfach noch bis in unser Jahrhundert dem Kannibalismus huldigten, den die auch nicht gerade zimperlichen Europiden bereits vor Jahrtausenden aufge-
geben hatten. Erst die Besiedlung des damals menschenleeren Südafrikas durch die Holländer im 17. Jh. n. d. Z. hat auch dort eine Hochkultur entstehen lassen. Für Australien gilt dasselbe.
 
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