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Die identitätstreuen Europäer laufen hier Gefahr, in eine Falle zu gehen, die als Anreiz dazu aufgestellt wird, sich in einen Krieg zu verwickeln, der sie nicht betrifft, nämlich jener, in dem sich Israel und die arabisch-muslimischen Völker gegenüberstehen. Israel und diejenigen, die ihm eine bedingungslose Unterstützung anbieten, wollen in Wahrheit die volksbewußten Europäer in Harkis verwandeln, die bewußt oder unbewußt Israel dienen. Das Argument dafür ist einfach und wirksam: Im Namen des Kampfes gegen die Muslime müssen sich alle, die sich dem Anwachsen der Macht des Islam widersetzen, in einer gemeinsamen Front vereinen und die Kräfte der identitätstreuen Europäer und der Helfer Israels bündeln. Damit entschlüsselt sich uns schon die klassische Gaunerei, das bekannte Totschlagargument: „Sie wollen Israel nicht unterstützen? Dann sind Sie antisemitisch!“ 

Ein Licht auf diese Strategie wirft die Rolle der Lotsenfische, die gewisse Schriftsteller wie Del Valle und Guillaume Faye (mit seinem letzten Buch La nouvelle question juive, Les Editions du Lore, 2007) spielen. Sie zeigt sich heute auch in den Handlungen eines Patrick Brinkmann, eines zuvor unbekannten Geschäftsmannes, der vor kurzem im Milieu der extremen Rechten in Europa aufgetaucht ist. Er verfügt über bedeutende Finanzmittel (so hat er der Partei Pro Köln ― Pro NRW eine Spende von 5 Millionen Euro versprochen), die ihm dazu dienen, die Leute zu verführen, von denen manche sehr naiv sind, aber von denen andere wiederum in genauer Kenntnis der Sachlage handeln. Viele Angehörige der sogenannten europäischen extremen Rechten träumen von einer Unbedenklichkeitsbescheinigung, die, wie sie glauben, es ihnen ermöglichen würde, am ‚normalen‘ politischen Spiel teilzunehmen, im Klartext: im herrschenden System mit all den ganz konkreten Vorteilen, die das mit sich bringt. Um diese Unbedenklichkeitsbescheinigung zu erhalten, muß man natürlich ‚realistisch‘ sein, das heißt, Bürgschaften leisten.

Daraus erklärt sich dann auch das Eintreten eines Fini oder des römischen Bürgermeisters Alemanno für Israel. In Deutschland tut dies ein Patrick Brinkmann, wenn er erklärt, er wolle eine „europäische Pilgerfahrt“ nach Israel organisieren, in den Niederlanden ein Geert Wilders, wenn er nach einer USA-Reise den Islam verunglimpft und über Israel sagt: „Ich habe in diesem Land gelebt und ich habe es dutzende Male besucht. Ich unterstütze Israel. Zuvörderst, weil es seit 2000 Jahren vom Exil bis zu Auschwitz jüdisches Land ist, sodann, weil es eine Demokratie ist, und schließlich, weil Israel unsere vorderste Verteidigungslinie darstellt.“

Auch in den anderen europäischen Ländern finden sich vergleichbare Positionierungen. So in Frankreich bei Marine Le Pen, im Europäischen Parlament seit 2005 Mitglied einer Studienkommission für die Beziehungen zu Israel, die ― allerdings vergeblich ― nach Israel reisen wollte.

Betrachten wir den Fall Brinkmann noch etwas näher, da er von besonderer Bedeutung ist. Er gibt sich als den Gründer einer „Bürgerbewegung für Deutschland“ aus. In seinen Schriften (die in Wahrheit von seinem spiritus rector, einem gewissen Andreas Mohlau, verfaßt wurden) bekräftigt er die Notwendigkeit einer überlebenswichtigen Allianz zwischen Europa und Israel. Er führt aus: „Die jüdische Kultur ist für mich untrennbar mit der christlichen verbunden. Ein Antisemit befindet sich daher im Gegensatz zu seiner eigenen Kultur.“ Beiläufig erklärt er auch, daß seine Großmutter in den 1930er-Jahren eine enge Liebesbeziehung mit einem Juden hatte, aus der 1937 eine Tochter hervorging.

Während eines Interviews mit der Agentur PI wurde Brinkmann im Januar 2010 nach seiner Beziehung zum Judentum gefragt. Er antwortete: „Ich habe Israel besucht. Ich bin nach Yad Vashem gegangen, aber nicht als Tourist, denn ich bin dorthin gegangen um zu weinen (...) Ich denke, daß das Judentum ein Teil der europäischen Kultur ist.“

Auf einem Kongreß der Bewegung Pro Köln ― Pro NRW am 19. Februar 2010 in Leverkusen erklärte Brinkmann: „Wir betrachten das Judentum als integralen Teil der abendländischen Kultur. Wer Antisemit ist, kann kein wahrer Patriot sein (...). Ich bin jetzt sehr stolz, in Deutschland am Aufbau einer modernen und seriösen Rechtspartei jenseits jeglichem Extremismus und Antisemitismus mitwirken zu können.“

Bekanntlich wird in Deutschland seit 1945 jede entstehende volkstreue Bewegung vom System sofort als nationalsozialistisch gebrandmarkt. Dies ist natürlich ein schwachsinniger Betrug der Öffentlichkeit, aber es bedarf schon einer großen seelischen Stärke, um dem zu widerstehen. Dies geschieht ungeachtet dessen, daß alle Meinungsumfragen zeigen, daß es in Europa immer weniger Antisemtitismus gibt, wohl aber einen durchaus gerechtfertigten Antizionismus, und diesen besonders bei den arabischen Muslimen aus den bekannten, auf den Konflikt im Vorderen Orient zurückzuführenden Gründen.



Schlußfolgerungen

Unsere Aufgabe als volkstreue Revolutionäre besteht darin, ein unerschütterliches ideologisches Bollwerk zu errichten, das jenseits aller zeitbedingten Wechselfälle die sie kennzeichnende Verankerung der wahren volksbewußten Kämpfer darstellt, die ernst, entschlossen und unbeeinflußt von persönlichen Vorteilen dem Pfad der Treue folgen, Streiter mit hellem Geist und einem festverwurzelten Glauben an unseren Kampf und an unsere historische Mission. Wir arbeiten für die Zukunft.


Daraus leiten sich unsere folgenden Handlungsgrundsätze ab:

Die Europäer dürfen sich nicht in eine Auseinandersetzung zwischen Israel und den arabischen Moslems hineinziehen lassen, die uns nichts angeht. Dies ist nicht unser Krieg. Lassen wir die Söhne Abrahams sich gegenseitig bekämpfen.

Wahlerfolge der volkstreuen Kräfte in Europa sind eine sehr gute Sache und es gilt alles dafür zu tun, um sie zu vermehren, aber geben wir uns keinen Illusionen hin: Es braucht noch Zeit, bis die Fähigkeit vorhanden ist, das gegenwärtige System abzulösen.

Dessen ungeachtet muß dieses Ziel unsere Richtschnur sein. Wir kämpfen dafür, daß eines Tages die volkstreue Revolution siegen wird.

Dafür gilt es, was auch immer kommen mag, unverbrüchlich an der Treue zu unseren Prinzipien, zu unseren Überzeugungen, zu unserem Sonnenglauben festzuhalten. Diese Treue ist unser einziger Reichtum. Bewahren wir sie daher wie einen Schatz.

Dies sei als frohgemute, kompromiß- und furchtlose Bekräftigung unserer Weltanschauung bekundet:

  Die Rassenvermischung ist eine tödliche Gefahr für die europäischen Völker.

  Wir lehnen den liberalen Kapitalismus, das heißt die Herrschaft des Geldes und die Ausbeutung der arbeitenden Menschen, ab und bekämpfen ihn.

  Wir bekräftigen die Notwendigkeit eines sozialen Rechtswesens und einer völkischen Solidarität im Rahmen einer organischen Wirtschaft.

  Wir bekräftigen den notwendigen Vorrang der politischen Souveränität vor den ökonomischen Kräften, deren schrankenlose Freiheit von der politischen Macht begrenzt und in gesetzlichen Schranken gehalten werden muß.

  Wir bekräftigen die Notwendigkeit eines europäischen Reiches als einem Machtblock, der es erlaubt, die amerikanisch-zionistischen Hegemonie in Schach zu halten.

  Wir bekräftigen die Notwendigkeit einer multipolaren Welt, in der Europa seine gerechten Interessen verteidigen kann, wozu auch temporäre Bündnisse mit anderen geopolitischen Mächten, wie etwa China oder Indien, dienen können.

  Wir bekräftigen die Unverzichtbarkeit der völligen Solidarität zwischen Westeuropa und Rußland.

  Aufgrund der ethnopolitischen Gegebenheiten, deren Auswirkungen sich überall in der Welt zeigen, bekräftigen wir den Vorrang der Gesetze des Blutes. Identität ist zuerst und vor allem ethnisch bedingt. Dieser Wahrheit gilt es mit aller Kraft zum Sieg zu verhelfen. Die Revolution des 21. Jahrhunderts wird eine identitäre sein.
   

Die Bewegungen ›Terre et Peuple‹ und ›Thule-Seminar‹ arbeiten eng mit allen europäischen Kameraden zusammen, die diesen Grundsätzen zustimmen.


Pierre Vial, Pierre Krebs im April 2010, an einem Ort auf europäischem Boden.  
 
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