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Gemeinsame Front

Hier haben wir einen Schlüssel, um die außerordentliche Mobilisierung der Massen in den Kreuzzügen zu verstehen. Angesichts des alten muselmanischen Feindes, der niemals wirklich von der Eroberung Europas Abstand genommen hatte, trafen die Europäer die Wahl, ihre Waffen übers Meer zu tragen. Für die Rückeroberung Jerusalems? Gewiß. Aber das war ein Symbol, das es ermöglichte, alle tatkräftigen Mächte Europas unter dem gleichen Feldzeichen zu vereinen. Dieses Feldzeichen (das man wieder sieht, als es darum ging, Wien 1529 und 1683 vor den Türken zu retten, und auch in der Schlacht von Lepanto 1571 gegen den gleichen Feind) müssen wir heute wieder erheben und vor uns her tragen. Deann unser Europa ist das der gemeinsamen Front aller Europäer, die sich dafür einsetzen, ihre Identität gegen die Eindringlinge aus anderen Kontinenten zu verteidigen. Und für diesen elementaren Überlebenskampf benötigt man die Klugheit, die Kirchgänger mit den Kirchenfernen in eine gemeinsame Reihe zu stellen. Das Messer der Eindringlinge wird nämlich in dieser Hinsicht keinen Unterschied zwischen den einen und den anderen machen, da sie alle zusammen als Ungläubige betrachtet werden, die es zum größten Ruhme Allahs (›des Barmherzigen‹, natürlich!) zu unterwerfen oder zu töten gilt. Ich habe daher versucht, und ich werde dies weiter tun, im Namen jener weißen Bruderschaft, an die ich glaube und die es zu vereinen gilt, die Hand der traditionsbewußten Katholiken wie auch die der orthodoxen zu ergreifen. Es gilt dabei, alle die sekundären (und zu respektierenden) Spaltungen zu überwinden, die uns nicht dazu verleiten dürfen, das Wesentliche zu vergessen. Und das Wesentliche, damit sich Kräfte des Widerstandes und der Rückeroberung entwickeln können, ist, daß die sich ihrer Identität bewußten Europäer Kinder haben, viele Kinder. Denn dieser demographische Einsatz ist lebenswichtig für die Zukunft unserer Völker. Das wissen die Eindringlinge sehr wohl, die, wie sie ohne Scheu zum Ausdruck bringen, auf die dicken Bäuche ihrer zahllosen Frauen setzen, um den Sieg sicherzustellen, die große Revanche gegen die Weißen, die man, nachdem man ihren Stolz gebrochen haben wird, in die Sklaverei führen oder ausmerzen muß.


Europa, Abendland, Rassialismus

Zu viele Europäer verwechseln immer noch Europa mit dem Abendland. Unser Europa ist aber die Antithese des Abendlandes. Dieser völlige und − im ethymologischen Wortsinn − essentielle Bruch läßt sich am amerikanischen Modell aufzeigen und erhält heute eine besondere Resonanz, da die Finanz- und Wirtschaftskrise mit ihrem Gefolge sozioökonomischer Verwerfungen, von denen wir vermutlich erst einen kleinen Vorgeschmack bekommen haben, nicht enden will. Daher muß Europa, um zu überleben, sich von einem solchen System befreien und ein sozioökonomisches Organisationsmodell annehmen, das auf einer identitären Solidarität beruht. Wir arbeiten sehr intensiv an der Ausarbeitung eines solchen völlig alternativen Gesellschaftsentwurfs. Dieser Entwurf wird auf einer rassischen Grundlage beruhen. Der Rassialismus bekräftigt, daß die Identität der Völker vorrangig auf dem rassischen Erscheinungsbild beruht und daß das Wiedererkennen dieser Realität es erlaubt, jedem Volk sein Recht auf Identität wieder zuzubilligen. Dies ermöglicht wieder den Respekt vor der Verschiedenheit der Völker, den Respekt vor dem Recht auf Verschiedenheit, die den Reichtum der Menschheit darstellt, auch wenn sie von der sterilen Reduktion auf ein einziges Daseinsmodell bedroht ist. Der Rassialismus lehnt daher im Namen der Einzigartigkeit jedes Volkes jegliche Hierarchie der Völker ab, weil eine Hierarchie für die betroffenen Bevölkerungen zwangsweise ein einziges Gefängnis ihrer Bewertung und Wertschätzung darstellt.

Deshalb ist der Rassialismus der beste Schutz gegen den Rassismus. Genauso wie daher eine multirassische Gesellschaft zwangsweise und unvermeidlich multirassistisch ist, weil es unmöglich ist, daß auf den gleichen Territorien Gemeinschaften friedlich zusammenleben, die zu verschieden voneinander sind, erlaubt die Anwendung des identitären Prinzips ›ein Land, ein Volk‹ Beziehungen gegenseitigen Respekts zwischen den Völkern und − warum nicht  auch solche ihrer Zusammenarbeit unter Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten aufzubauen. In einer multipolaren Welt wird unser Europa ein Unterpfand des Gleichgewichts, der Sicherheit, der Freiheit und des Friedens sein.
(Terre & Peuple Nr. 40)


* In seinem Werk Über die Gesetze schreibt Platon: „Die Länder, die zur Zeit von den Persern beherrscht werden, leben aufgrund ihrer Aufsplitterung und ihrer Vermischung in einem bemitleidenswerten Durcheinander.“ Dies zeigt, daß der Gigantismus der persischen Reiches seine Herrscher dazu verleitete, umdie gewünschte Masse zu erreichen, sich um seinen vom Ursprung her indoeuropäischen-persischen Kern herum einen Fließstrom heterogener Völkerschaften anzugliedern.
 
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Terre & Peuple: Nr. 40


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DOSSIER: Notre Europe

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